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Wirtschaft und Schule
Die Schule sollte uns Schüler/innen nicht nur theoretisch, sondern auch viel mehr praktisch auf unser späteres Leben vorbereiten. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir nicht nur mehr Exkursionen zu Betrieben, es muss uns auch ermöglicht werden, einen konstanten Praxisbezug zum Berufsleben und somit zu unserer Zukunft herstellen zu können. Ideen, an deren Umsetzung es leider viel zu oft scheitert, gäbe es ja genug, wie zum Beispiel das Ökonomia Planspiel bzw. diverse Börsenspiele, bei denen Schüler/innen mit fiktivem Geld, bzw. Aktien wirtschaften müssen, wodurch komplizierte wirtschaftliche Prozesse sowie auch der Wirtschaftskreislauf uns Schüler/innen spielerisch näher gebracht werden. Deshalb sollen derartige Projekte bis hin zu Partnerschaften und Kooperationen mit Unternehmen ausgeweitet werden. Dadurch wird der Unterricht nicht nur lebendiger, sondern auch greifbarer für uns Schüler/innen und gewährt einen Einblick in das spätere Berufsleben. Ist die Schule in der Lage diese und noch viele andere Ideen durchzuführen, wird sie ihrer eigentlichen Aufgabe gerechter. Leider ist vielen Schüler/innen der gesetzlich verankerte Bildungstag, an dem sie z.B. Berufsinformationsmessen und Unis besuchen können, unbekannt. Auch dieser eine Tag reicht nicht aus um eine Entscheidung über die weitere Laufbahn zu treffen. Es wäre also von immenser Notwendigkeit diese Möglichkeit auf mindestens (!) 3 Tage auszuweiten, um uns die Chance zu geben, ein breiteres Informationsspektrum zu erhalten. Als Unterstufen- bzw. Hauptschüler/in erhalte ich von meiner Schule einfach zu wenig Informationen, um eine so wichtige Entscheidung wie die Wahl meines zukünftigen Bildungsweges zufrieden stellend treffen zu können. Darum ist es unerlässlich, die vorgeschriebene Berufsinformation in den 4-ten Klassen auszuweiten. Es reicht nicht nur über die verschiedenen Schultypen aufgeklärt zu werden, sondern es wäre an der Zeit inhaltlich kompetente Informationen nicht nur von Lehrer/innen, sondern auch von Schulabgängern zu erhalten. Dieses Angebot sollte mit Vorträgen von fachkundigen Referent/innen erweitert werden. Diese Referent/innen werden am besten aus der Wirtschaft und somit aus der Berufswelt bezogen. Deswegen ist es wichtig Beziehungen mit der Wirtschaft aufzubauen, welche nicht nur auf Geld-Sponsoring, sondern auch auf "Wissens-Sponsorin"“ basieren. Der Grundsatz muss lauten: Nicht "Wirtschaft in die Schule", sondern "Wirtschaft und Schule!".
Forderungen:
- Verstärkte und praxisbezogenere Berufsinformation
- Ausweitung des Bildungstags auf mindestens 3 Tage
- Praxisorientierter Unterricht
- Verstärkte Partnerschaft mit Betrieben (Projekte, Vorträge, Sponsoring usw.)

